2002 CH-Tournee

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Musik baut Brücken und bereichert das Leben.

Vom 9. bis 12. Mai 2002 war der Chor Gospel Joy auf Tournee. Auf dem Programm standen drei Konzerte; je eines in der Kirche St. Paul in Luzern, im Fraumünster in Zürich, und als letztes in der Elisabethenkirche in Basel.

Eine grosse Schar Sänger und Sängerinnen, die Musikband, CD-Getti Reinhard Venetz und die treuen Helfer und Freunde von Gospel Joy,  trafen sich  am Donnerstag, 9.Mai 2002 um 7.30 Uhr am Bahnhof in Brig. Zwei Cars der Zermatt-Tours, mit ihren Chauffeuren Hans-Peter Aschilier und Ulrich Lehmann, sorgten vier Tage dafür, dass alle Richtzeiten eingehalten werden konnten. Erwartungsvoll, gut vorbereitet und voller Vorfreude konnte die Tournee beginnen.

Nach einer schöner Fahrt über Goppenstein – Kandersteg wurden wir in Vordemwald,  im Lager Adonia zu einem feinen  Mittagessen erwartet. Das Lager Adonia war den meisten schon von der CD-Aufnahme vom letzten Jahr bekannt und in guter Erinnerung. Den Nachmittage konnten alle nach Lust und Laune geniessen.  In kleinen Grüppchen, jeder ein paar Flyer in der Hand, guter Laune und Spass  ging's jeweils auf Erlebnistour durch die Städte. Es gab viel zu entdecken und zu lachen; in Luzern zum Beispiel betteln die Bettler am Sonntag zum halben Preis. Und genau dieser lustige „Bettler“ mit seinem Plakat, besuchte am Abend das Konzert und sorgte für zusätzlich heitere Stimmung.

Währenddem es die Frauen lustig hatten, leisteten die Musiker, zusammen mit Fredy und den guten Geistern,  welche immer im Hintergrund da sind und überall mithelfen, grosse Arbeit. Es entsteht jeweils in nur kurzer Zeit ein wahres Labyrinth von  Steckern und Kabeln, bis die Musikinstrumente, Mikrofone, Verstärker und Beleuchtung richtig miteinander verbunden sind, damit am Abend die Technik auch einwandfrei funktioniert. Aber unsere „Techniker“ beherrschen das Chaos.

Den Höhepunkt aber bildeten die jeweiligen Konzerte. Gleich beim ersten Konzert in Luzern,  mit dem ersten Lied, He s Got The Whole World, war für Stimmung gesorgt. Tobender Applaus entfesselte die Zuhörer, der Bann war gebrochen und der Funken übergesprungen. Die Solosängerinnen, Musiker, Sänger und Sängerinnen  gaben, voll konzentriert und motiviert, alles. Wieder grossen Erfolg durften die Solosängerinnen ernten. Es ist auch wirklich ein Genuss ihnen zuzuhören und bei einigen Lieder gehen einem schon mal die „Griemen“. Fredy Mangisch, Chorleiter, durfte an diesem Abend ein kleines Jubiläum feiern, er gab sein 30. Konzert, ohne die Aufführungen an verschiedenen Anlässen. Der tolle Erfolg beim CD-Verkauf nach den Konzerten zeigte, dass die Art Musik gern gehört wird und der Chorleiter mit der  Wahl der Lieder richtig liegt. Im Repertoire von Gospel Joy hat es für jeden Geschmack Lieder,  vom Blues, traditionellen Gospel Songs, Popsong , bis zum Liebeslied

Die alterwürdigen Kirchen in Luzern, Zürich und Basel bildeten jeweils eindrückliche Kulissen und was sehr erfreulich war, die Plätze waren jedes Mal gut besetzt. Die Ansagen wurden abwechslungsweise von der Präsidentin Nicole Schwery und Fredy in „waschechtem Wallisertitsch“ vorgetragen, was bei den Konzertbesucher sehr gut ankam.

Nach den Konzerten wurde die Geselligkeit gelebt. Spass, Freude und Kameradschaft, diese Eigenschaften festigen das Band des Chores. Das Schöne an solchen Anlässen ist, dass man sich in der Gemeinschaft wohl fühlen darf. Und diese wird auch gelebt. Nach den Konzerten liess man die schönen Eindrücke bei einem Glas Wein, feinem Hobelkäse und Roggenbrot  ausklingen, natürlich mit Gesang, abwechslungsweise begleitet von Fredy und Andre. „Schlafen kann ich zu Hause“, war die Devise einiger und vor allem die unserer „Gospelmutter“ Doris. Sie war es auch, die früh morgens um 7.00 Uhr wieder voll unternehmungslustig und trotz knappem Schlaf  bereit zu neuen Taten war.

Am Sonntag wurden die Frauen beim Brunch verwöhnt. Ein eiserner Kern übte während der „Nachtruhe“ Muttertags-Lieder ein, wunderschöne Sträucher, aus Feldblumen hergezaubert, schmückten die Tische und die  Männer, angeführt von Fredy,  bedienten die Frauen mit Kaffee, und allem was zu einem herrlichen Brunch gehört. Das „Durchmachen“ hatte sich gelohnt, das Gemeinschaftsgefühl und die familiäre Kameradschaft unter Gospel Joy, konnte vor dem Abschied noch einmal genossen werden.

Ein einziger Wehrmutstropfen trübte bei der Abreise die Stimmung. Anita Jeiziner, Solosängerin, verabschiedete sich von allen Mitgliedern des Chors. Eine neue Herausforderung wartet auf sie. Danke Anita für  Deine immer aufgestellte, kollegiale und liebe Art. Viele liebe Wünsche für die Zukunft wurden ihr  mitgegeben.

Die Tage gingen leider sehr schnell vorbei, was aber sicher bleibt sind die schönen Erinnerungen. Dass alles so reibungslos und harmonisch verlief, dafür gebührt dem Chorleiter Fredy Mangisch, dem CD-Getti Reinhard Venetz und dem Vorstand ein ganz herzlicher Dank. Sie haben viele Stunden für die Organisation investiert und dafür gesorgt, dass alles reibungslos und ohne Pannen verlief. Auch den Chauffeuren gebührt ein grosser Dank, sie waren immer zur Stelle und haben uns alle gesund und glücklich wieder nach Hause gefahren. Die Konzerttournee wurde in jeder Hinsicht ein toller Erfolg und man hinterliess „hörbare“ Spuren.

Der nächste Auftritt steht auch schon auf dem Programm. Gospel Joy ist am 9. Juni 2002 life an der EXPO zu erleben und zwar in der Arteplage Biel, auf der Hauptbühne. Der erste Auftritt findet von 11.00 bis 11.45 Uhr statt und der zweite von 12.30 bis 13.15  Uhr.